DSWV rechnet mit einer Milliarde Euro Wettvolumen bei der Weltmeisterschaft 2026
Geschrieben von Morgan Brooks · 25.7.2026

DSWV rechnet mit einer Milliarde Euro Wettvolumen bei der Weltmeisterschaft 2026

Der Deutsche Sportwettenverband hat seine Einschätzung zum erwarteten Wettvolumen während der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 veröffentlicht und geht von einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Euro aus, das in Deutschland während des Turniers bewegt werden könnte, während die Veranstaltung in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet und damit als größtes finanzielles Ereignis des Jahres für die Branche gilt.
Verteilung zwischen lizenzierten und illegalen Anbietern
Lizenzierte Betreiber sollen dabei 600 bis 700 Millionen Euro abwickeln, während bis zu 400 Millionen Euro zu illegalen Plattformen fließen könnten, weil die lokalen Regelungen als restriktiv beschrieben werden und dadurch einen Teil des Marktes in den unregulierten Bereich drängen, so die Projektion des Verbands, die auf den Erfahrungen vergangener Großereignisse aufbaut und gleichzeitig die Bedeutung von Spielen mit deutscher Beteiligung als zentrale Treiber hervorhebt.
Mathias Dahms als Präsident des DSWV hat in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass Begegnungen mit deutschen Teams besondere Aufmerksamkeit erzeugen und das Volumen zusätzlich steigern werden, während er gleichzeitig Spieler dazu auffordert, ausschließlich lizenzierte Anbieter zu nutzen, um Sicherheit und Schutz zu gewährleisten.
Hintergründe der Marktentwicklung bis Juli 2026
Bis zum Beginn der Weltmeisterschaft im Juli 2026 rechnen Beobachter mit weiteren Anpassungen im regulatorischen Umfeld, die sich direkt auf die Kanalisierung auswirken und damit bestimmen, wie groß der Anteil lizenzierter Anbieter am Gesamtvolumen tatsächlich ausfallen wird, während die derzeitigen Rahmenbedingungen bereits jetzt als maßgeblich für die erwartete Aufteilung zwischen legalen und illegalen Plattformen gelten.

Die Zahlen basieren auf internen Erhebungen des Verbands und zeigen, dass Spiele mit deutscher Beteiligung regelmäßig Spitzenwerte erzielen, sodass die Projektion von einer Milliarde Euro als realistische Obergrenze für das gesamte Wettvolumen während des Turniers dargestellt wird, während der Anteil illegaler Anbieter durch die bestehenden Einschränkungen weiterhin hoch bleiben könnte.
Auswirkungen auf den legalen Markt
Lizenzierte Betreiber sehen sich mit der Herausforderung konfrontiert, dass ein erheblicher Teil des potenziellen Volumens aufgrund der restriktiven Vorgaben an unregulierte Plattformen verloren gehen kann, sodass die erwarteten 600 bis 700 Millionen Euro als der realistische Anteil für den regulierten Sektor gelten, während der Verband gleichzeitig auf die Vorteile einer Nutzung lizenzierter Angebote verweist, um Risiken für die Spieler zu minimieren.
Die Projektion unterstreicht, dass die Weltmeisterschaft 2026 das bedeutendste finanzielle Ereignis für den deutschen Sportwettensektor darstellen wird, wobei die genaue Verteilung zwischen legalen und illegalen Anbietern von der weiteren Entwicklung der regulatorischen Rahmenbedingungen bis zum Turnierbeginn abhängen wird.
Fazit
Die Einschätzung des DSWV liefert eine klare Orientierung für die erwartete Entwicklung des Wettmarkts während der Weltmeisterschaft 2026 und zeigt auf, wie sich das Gesamtvolumen von einer Milliarde Euro auf lizenzierte sowie illegale Plattformen aufteilen könnte, wobei die Rolle deutscher Teams als entscheidender Faktor und der Appell zur Nutzung regulierter Angebote zentrale Elemente der Mitteilung bleiben. Association estimates/projections on World Cup betting volume